Museum

 

Die Seiten der Geschichte des Museums

   Im Jahre 1929 wurde das chakassische nationale Heimatmuseum auf ehrenamtlicher Grundlage bei der Bezirksabteilung der Volksbildung gegründet.

Der Status des staatlichen Museums bekam auf Grund der Verordnung № 16 von 29 Juli 1931des Präsidiums des chakassischen exekutiven Gebietskomitees «Über die Organisation des Gebietsmuseums». Der Biologe W.A.Rjumin war der erste Museumsleiter. Seit der Entstehung des Museums widmete man besondere Aufmerksamkeit der Ethnographie von Chakassen des 19 Jahrhunderts. Die Expositionen des chakassischen nationalen Heimatmuseums wurden durch drei Abteilungen dargestellt. Natur, Geschichte, sozialistischer Aufbau.

   In den 30. Jahren des 20. Jahrhunderts   erhielt das Museum neue Sammlungen.  I. K. Bazenow übergab geologische Sammlung, der Lehrer K. S. Todyschev - die voll ausgestatte Jurte,  Finorganen - 100 Gegenstände von Kirchengeräte und 25 Bände  der Kirchenakten für 1811-1839, I. P. Komjagin - die Auszeichnung des Gemeindevorstehers des 1822 Jahres  dem Museum zur Aufbewahrung.  Das minusinsker Museum  übergab Muster von Bodenschätzen,  Gegenstände der Ethnographie am Ende 19 Jahrhunderts,  Erzeugnisse des Abakaner Eisenwerks und auch etwa 300 archäologische Gegenstände. Im Jahre 1938 nahm das Chakassische Museum an  den  Forschungsreisen teil, infolge deren  die Fonds mit den archäologischen und ethnografischen Materialen erhöht waren. 

   Wann man den Bau der Gebietshauskultur beendete, stellte man dem Museum 3 Zimmer mit der Gesamtfläche 140 Quadratmeter zur Verfügung. Im Jahre  1939 tritt in die Spitze der eingeladene aus Leningrad Peter Iwanowitsch Karalkin, der vor der Aufgabe  in der Entwicklung  des weitgehenden Programms der Tätigkeit von Museum stellte. Er konnte für kurze Zeit Expositionen erneuern und Wanderausstellung „Das Chakassien im Laufe von 10 Jahren" bilden.  In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges musste das Museum seine Expositionen abbauen  und seine Räume für Truppenteil befreien.

   Das chakassische Gebietsmuseum nahm seine Tätigkeit am Ende 1942 wieder auf. Karalkin ging auf die Front und man wurde Alexander Naumowitsch Sawtschuk aus Leningrad zum Leiter ernannt. Große Hilfe leistete evakuierte Wissenschaftler: Professor S.A.Tokarew, Doktor  L.S.Scheptaew, Musikwissenschaftler A.A.Kenel. Im Jahre 1944 begann im Museum Albert Nikolaewitsch Lipskij zu arbeiten und es erneuerte  Teilnahme an der archäologischen Untersuchung des Gebiets. Vor ihm stand  die Aufgabe: archäologische Fonds des Museums aufzufüllen und die Exposition zu schaffen, die ganz die altertümliche Geschichte des Chakassiens aufdeckt. Im Laufe von 30 Jahre der Arbeit im Museum untersuchte Lipskij hunderte alte Standbilder. Unter ihnen gab es berühmte Grabstätten - «Tas-Hazaa», «Födorow  ulus»,  «Esinskaj MTS».

    Die Ausgrabungen von Lipskij gaben die früher unbekannten archäologischen Materialien, die die Grundlage der Exposition wurden. A.N.Lipskij untersuchte Felsbilder und sammelte große Menge von ihnen. Große Aufmerksamkeit widmete er den Standbildern. Zu Anfang des 1960 Jahres hatte das Heimatmuseum die größte Sammlung von altertümlichen Standbildern und Stelen.

  Während dieser Zeit 1945-1960  änderten sich mehrmals die ortsfesten Expositionen. Es hängte davon, dass das Heimatmuseum oft aus einem Gebäude ins andere  umzog. Im Jahre 1950 waren drei wissenschaftlichen Mitarbeiter im Stellplan des Heimatmuseums, nur einer von ihnen hatte die Hochschulausbildung. Aber dennoch verbesserte sich die Expositionsarbeit. Die komplexe Expedition des Museums erhöhte ständig seine Fonds von archäologischen und ethnographischen Materialien. Im Jahre 1950 verlegte das chakassische Heimatmuseum den heimatkundlichen Sammelband  №1.

   Im Jahre 1945 besuchten das Museum 3,2 tausend Menschen, im Jahre 1955 - 10,6 tausend Menschen, im Jahre 1960 - 12 tausend Menschen.

   Zum Jahre 1960 fehlte wie früher der zugeordnete Raum, Fachkräfte und gehörige Finanzierung reichten nicht aus. Im Museum arbeiteten acht Menschen einschließlich drei wissenschaftlichen Mitarbeiter und Leiter. Der Grundmittelfonds  bestand aus 26 tausend Sachen. Im Jahre 1972 wurde Entscheidung getroffen, das Erdgeschoss des Wohnhauses auf  Puschkinstraße, 96 für das Heimatmuseum zu bestimmen. Diese Entscheidung war notgedrungen und zeitweilig bis den Aufbau des Einzelgebäudes des Museums. Im Jahre 1978 fasste das Exekutivkomitee den Entschluss über den Aufbau des zweigeschossigen Nebengebäudes zum Heimatmuseum. Die Gesamtfläche war 800 Quadratmeter, dies leistete dem Museum  das Ausstellungsgelände zu vergrößern. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde größer - 35 Menschen: 10 aus ihnen wissenschaftlichen Mitarbeiter.

   Die führende Form der Arbeit wurde ein schnelles Sammeln von Materialien auf frischer Spur der großen industriellen Bauten. Man komplettierte die Materialien über den Bau der Sajano-Schuschenskaj Wasserkraftanlage, der Hauptstrecke Abakan-Tajschet, des Molybdänkombinats in Sorsk. In dieser Periode gingen bei dem Museum Dokumente und private Sachen der bekannten Menschen  von Chakassien ein. Im Jahre 1970 hatten Fonds im Ergebnis der archäologischen Forschungen mehr als 2 000 Sachen. Seit 1973 wurde Sewastjanowa als Archäologe im Museum. Sie führte Schutzausgrabungen im Gebiet der Wegebau: askisskaja Berieselungsanlage, abakanskaja Fernheizkraftwerk. Die unschätzbare Hilfe in der Nachahmung der Felsenbilder leistete der verdiente Maler des Russlands W.F.Kapelko.

   In diesen Jahren wurden Dauerausstellungen wie „das Chakassien im Altertum ", „die Natur von Chakassien", „Chakassien in den Jähren des Großen Vaterländischen Krieges", den Bau des Sozialismus", " Chakassien im Laufe des Kapitalismus in Russland 1861-1917" gebildet.  Im Jahre 1976 war das Chakassische Gebietsheimatmuseum mit dem Diplom von MK RSFSR und 1978 mit der Ehrenurkunde vom Präsidium des Obersten Sowjets für die Verbesserung der Ausstellungen und gute Arbeit ausgezeichnet.   In den 1970-1980 Jahren organisierte das Museum Wanderausstellungen, was eine neue Etappe in der Entwicklung der Ausstellungstätigkeit des Museums wurde. 1987 hatte die Ausstellung " die altertümliche Kunst von Chakassien" in Moskau und anderen Städten der Sowjetunion Erfolg.  Am Anfang der 1990 Jahren waren in Chakassischen Heimatmuseum die Ausstellungen „Afghanistan tut meiner Seele weh", die Politischen Repressalien in Chakassien" und " die Jurte ist die traditionelle Behausung der Chakassen".

   Anzahl der Besucher des Museums stieg von 1960 bis 1985 um 5,5-mal. Die Mitarbeiter des Museums waren für die gewissenhafte Arbeit mit den staatlichen Belohnungen und den Titeln ausgezeichnet.  Die an der Spitze des Museums von 1961 bis 1990 stehende Walentina Nikolaewna Polownikowa   war den Orden für die heldenmütige Arbeit verliehen. L. G. Ugduzekowa und M. F. Tchalkina  wurde der Titel des Verdienten Kulturarbeiters  verliehen.

   Auf Grund der Verordnung der Republik Chakassien am 29.09. 2006 № 256 nahm man das Gesetz zur Verleihung des Nationalstatus an das Chakassische Republikanische Heimatmuseum an. Es wurde auf Grund einer Verordnung der Republik Chakassien am 26 Oktober 2007 nach dem berühmten Forscher der alten Geschichte Chakassien (Leonid Romanovich Kyslasow) benannt. (die Zeichnung. Die Eröffnung der Ausstellung "Die Geschichte der Wahlen in Chakassien: von Steppenduma bis Selbstverwaltung" 2006).

Die Hauptsammlungen des Museums

Die Sammlung der Archäologie

   Die ersten archäologischen Gegenstände gingen in der Anfangsperiode der Tätigkeit des Museums, so zum Beispiel I.I. Balkewitch schenkte 18 eiserne Pfeilköpfe. Die andere mehr wertvolle Sammlung, die in Fonds des Chakassischen Museums eintraten, waren archäologische Sammlung des Minussisker Heimatmuseum von N.M. Martjanow. 

   In 10 Jahren wurde die Teilnahme an den Expeditionen andere Möglichkeit die Fonds des Museums aufzustocken.  Im Jahre 1938 wurde Beerdigung einer Frau nicht weit von Abakan  von der Archäologin  des Minussinsker Museums (W.P. Lewaschowa) und den anderen Mitarbeitern des Chakassischen Museums ausgegraben.  1940-1946 nahm das Chakassische Museum an der Forschung der Ruinen des Schloßgebäudes eines hunnischen Statthalters  teil, das zur ersten Hälfte des 1 Jahrhunderts  von unserer Zeitrechnung gehörte.

   1950-1960 wurden die archäologischen Fonds hauptsächlich dank der Arbeit von A.N. Lipskij erhöht,  der Untersuchungen auf dem Gebiet der Stadt Abakan und in dem Gegend von Chakassien durchführte.  Außerdem konnte  er die große Sammlung der alten Standbilder und Stelen sammeln.

   Im Jahre 1950 übergab der Archäologe L.R. Kyslasow  die einzigartigen Materialien wie Gipsmasken, rituelle Holzerzeugnisse   aus den Ausgrabungen der tastyker Gruft auf dem Gebiet Syrskij Tchaatas. 1959 übergab er in Fonda des Museums die Materialien der archäologischen Forschungen der Grabhügel, altertümlichen Beerdigungen des 15-17 Jahrhunderts.

   1970-1980 ergänzte die Archäologin E. A. Sewastjanova die archäologischen Fonds des Museums mit den Materialien der Ausgrabungen der Grabhügel in dem Gegend von Schira und Askiz.

   Am Anfang der 1990. Jahren traten ins Museum die Sammlungen aus den Ausgrabungen der altertümlichen Grabhügel aus dem Dorf Mochowo ein.

   Seit 1998 traten ins Chakassische republikanische Heimatmuseum die archäologischen Sammlungen ein, die früher nach Sankt Petersburg ausgeführt waren. Es ist die Ausgrabungen der archäologischen Mittler-Jenisseexpedition.

   Zu dieser Zeit beträgt der archäologische Fond mehr als 20 Tausend Gegenstände.

Die Sammlung der Ethnografie.

   Im Laufe der ganzen Existenz des Museums wird die Sammlung der ethnographischen Gegenstände der chakassischen Völker immer wieder ergänzt.  Die repräsentativsten Sammlungen in der Ethnografie des chakassischen Volkes sind das Geschirr und andere Alltagsgegenstände, die Kleidung, die Schuhe, das Jagd- und Angelgerät, die Pferderüstung und so weiter. Die Sammlung in der russischen Ethnografie ist von großer Bedeutung.

Die natürlich-wissenschaftliche Sammlung.

Eine der ersten Sammlungen war  naturwissenschaftlische Sammlung im Museum.

Der geologische Fonds des Museums wird infolge der Durchführung der Forschungen und der Komplettierung der Materialien nach dem Thema "Naturschätze der Republik Chakassien" ergänzt. So im Jahre 1948 übergab "Chakgold" dem Museum die Muster der Erze und der Mineralien aus verschiedenen Vorkommen von Chakassien und der Krasnojarsker Region. Im Jahre 2008 wurde dank der Hilfe "Chakasgeolkom" und "Chakassinterserwiss", die geologische Sammlung wesentlich ausgedehnt.  Zur Zeit beträgt die Sammlung mehr 1000 Gegenstände.

   Die paläontologische Sammlung zeigt die Spuren der alten Paläofaunen und Paläofloren. Etwa 1000 Gegenstände bestehen aus den versteinerten Stämmen der fossilen Bäume, Muscheln, Mastkrauten, die Fragmente des versteinerten Grundes der paläozoischen Meer mit ihren Bewohnern, den Spuren der Blätter auf dem Naturstein, Borken und Stämmen der altertümlichsten Pflanzen auf der Erde.  Es gibt auch in dieser Sammlung die rezenten Knochenreste der Wirbeltiere der antropozoische Periode (der Mammute, der Nashörner mit Pelz, der Stiere, der Bisons).

   Die zoologische Sammlung beträgt mehr als 1,5 Tausend Gegenstände.  Sie besteht aus Bälgen, Schlachtkörpern, Schädeln, Hörnern der Säugetiere und auch der wissenschaftlichen Sammlung der Insekten.

   Die botanische Sammlung des Museums enthält hauptsachlich  das Herbariummaterial der Flora von Chakassien und die Arzneipflanzen der Republik.

   Die Sammlung von I.N. Karachakowa-Kartina.

    1989 übergab die Chakassische Gebietsverwaltung der Kultur ins Chakassische Heimatmuseum die Sammlung von I.N. Karachakowa der bekannten chakassischen Bildhauerin und Sammlerin, die ihre Sammlung den Landsleuten vermachte.

   Die Sammlung beträgt etwa 2000 Gegenstände. Das sind Autor - Arbeiten von Karachakowa,  persönliche Sachen,  Dokumente und Briefe, Bücher, Postkarten in der Kunst, Skulpturen, Gravüren und Zeichnungen, Bilder der russischen und westeuropäischen Maler, Gegenstände der Kunstgewerbe, künstlerische Möbel der 18-19 Jahrhunderte, Fotonegative.

   Die Hauptrichtung der schöpferischen Tätigkeit von I. N.  Karachakowa ist das Skulpturporträt. Das Thema ihrer schöpferischen Tätigkeit ist der Osten und seine Leute. In ihren Arbeiten sind die Zeitgenossen, die Menschen verschiedener Berufe wie die Ärzte, die Aspiranten, die Gelehrten, die Schriftsteller und die Maler, die Landsleute eingeprägt. Es gibt 40 Autor - Arbeiten von Irina Nikolaewna, darunter sind Porträts des Aspiranten der östlichen Fakultät Nijasow, Porträts von Sun Zinlin, N.G. Domozakow, der alten Chakasin Nagrusowa und andere.

    Irina Nikolajewna war eine leidenschaftliche Sammlerin. Ihr Mann, N.I. Kosnatschenko begann die Sammlung der Kunstgewerbe, der künstlerischen Möbel, der Werke der Malerei und der Skulpturen zu bilden. Er starb 1951 und nach seinem Tod bewahrte I. N. Karachakowa im Laufe von 38 Jahren seine Sammlung und auch I. N. ergänzte und restaurierte sie. In der Versammlung des Museums gibt es zwei Gobelins unter den Namen Februar und März, die von  dem französischen Leinweber 1737 und 1740 gemacht wurden.

   In der Sammlung gibt es die Schöpfung der italienischen Bildhauer Dsederio (Jesus-Kleinkind), Werroko („der Amur mit dem Delphin" und „David"). Es gibt zwei winzige Arbeiten des Bildhauers des 16 Jahrhundertes Bolognas: "der Skythe-Schleifer" und die Venus auf der Schildkröte und Arbeiten der japanischen und chinesischen  Bildhauer, und die schönen Arbeiten von Klodt, Martoss, Schubin, Lasser,  russischer Bildhauer verschiedener Generationen.

   Die Hauptsammlung der Möbel gehört zur ersten Hälfte des 19. Jahrhundertes. Das sind das Arbeitszimmer, das Schlafzimmer und die Gaststätte der Epoche des Klassizismus, das Wohnzimmer des 19. Jahrhundertes. Es gibt die einzigartigen Gegenstände, solche wie den Schreibschrank aus der persischen Nuss,  die Arbeiten der Festungsmeister der Epoche von Jelisaweta Petrowna, den geschnitzten kleinen Nusstisch mit den Szenen der Jagd des deutschen Meisters, die Möbel aus anderen Baumarten - der karelischen Birke, dem Pappel, Mahagoniholze.

          Forschungsarbeit des Museums

   Im Jahre 2006-2007 erforschten die Mitarbeiter 28 wissenschaftliche Themen. Alle Forschungsarbeiten wurden der Untersuchung von Museumssammlungen, Ausstellungen und der Entwicklung von Museumskunde in Chakassien gewidmet.

  • 1. Die heimatkundliche Forschungen
  • Die heeresgeschichtliche Heimatkunde
  • Die olympische Bewegung in Chakassien
  • Die Geschichte der Zeitung «Chakassien»
  • Die Geschichte der Stadt «Abakan»
  • Kultur und Geschichte der Völker von Chakassien
  • 2. Die archäologische Forschungen

   Im Jahre 1938 nahm zum erstenmal das chakassische Museum an den archäologischen Forschungen teil, als Archäologe des Minussinskmuseums W.P.Lewaschow gemeinsam mit Mitarbeiter des chakassischen Museums in der Nähe der Stadt Abakan alte Bestattungen untersuchten. Im Jahre 1940 wurden  die Untersuchungen der archäologischen Denkmäler an den Flüssen Weiß-und Schwarz  Ijus, die Ausgrabungen von Denkmälern ausgeführt.

Im Jahre 1940, 1945, 1946 nahm das chakassische Museum an der Untersuchung der Ruinen der Residenz von hunnigem Statthalter des Sajano-Altajskij Gebirges(die erste Hälfte 1 Jh.vor u.z.) teil.

   Die weiteren archäologische Untersuchungen waren mit A.N.Lipskij verbunden. Im Jahre 1945 war er an den Ausgrabungen von Okunew Grabstätte in der Stadt Abakan gemeinsam mit L.A.Ewtjuhowa, S.W.Kisselöw, W.P.Lewaschowa beteiligt.

   Im Jahre 1946 erforschte Lipskij Okunew Bestattung auf dem rechten Ufer des Teja-Stroms neben dem Dorf  Us-Tschul, Grabstätte in der Stadt Abakan, spättagarskij Grabhügel neben dem Dorf Rajkowo und ethnographische Bestattungen X-XV-XVIII Jhr. Neben den Dörfern Oty, Lyrsy, Hyzyl-aal.

   Im Jahre 1947-1948 grub Archäologe Taschtyk Bestattungen neben der Staatsbank und dem Kraftwerk in der Stadt Abakan, tagarische Grabstätte neben dem Dorf Rajkow, 2 tagarische Bestattungen im Askiss. Im Jahre 1948 brachte Lipskij ins Museum drei erste Bildsäulen darunter «Bidshinskij Hammel».

   Im Jahre 1949 wurden tagarische Grabhügel neben der Station Kamyschta, der Abweichstelle Tschartykow, dem Dorf Askirowka untersucht.

   Im Jahre 1950 wurden archäologische Denkmäler(tagarische Bestattung) neben dem Dorf Askiss und drei tagarische Grabstätten in der Stadt Abakan erforscht. Es wurde das neue Schreiben der Okunew Kultur neben der Auswechstelle Beltyrskij entdeckt. Das Passwesen der archäologischen Denkmäler begann im Sowchos «Kalinino». Es wurde ins Museum eine Bildsäule aus dem Gebiet «Ulus Beltyry» gebracht.

   Von 1951 bis 1945 wurde Afanassiewo-Okunew Grabstätte auf dem linken Ufer Abakan-Strom neben dem Dorf  Beltyry erforscht. In Jahren 1965, 1971 wurden die Ausgrabungen fortgesetzt. In diesen Jahren wurden folgende Denkmäler untersucht: Karassuk Grab auf dem linken Ufer Askiss-Strom (gefunden - Gefäß, Messer, Ahle, Schmucksache aus 7 Ringe, Ohrring); Karassuk Grabstätte nach Westen von Dorf  Ust- Taschtyp (Bestattung mit Gefäß); Tessinskij Grabhügel neben dem Dorf Tuim, in der Flussniederung (Bruchstücke der Gefäße, Messer, Kette aus Nephrit); Karassuk und Saragasch  Grabstätte auf dem Platz für den Bau der Essinskaja MTS; Tagar Bestattung am Teja-Strom.

1957 - Okunew Grabstätte Tas-Hasaa

1958 - Afanassew Grabstätte auf dem linken Ufer des Abakan-Stroms, gegenüber Ulus Sagaij - 4 Umzäunungen(im Jahre 1959 wurden die Ausgrabungen fortgesetzt).

Werh-Askiss - Afanassew Grabhügel mit Okunew Grab, auf dem rechten Ufer des Askiss-Strom am Fels Hara-Haja.

Die Station Minussinsk - Tagaro-Taschtyk Grabstätte.

Der Kiefernsee - spätpaläolithischer Halt.

Im Jahre 1959 wurden Der Große Kamyschtinskoe Ring, 3 Gräber und 3 Afanassiew Grabhügel erforscht.

Beijskaja Schacht - Grabstätte neben der Siedlung Schachty auf der Trasse des Kaijbalkanals.

Ust - Abakan - Tagar Grabhügel.

1962 - Sosnowka - das Schreiben auf dem Fels, 20 m vom Sosnowka-Strom.

1963 - Podsinee-1 - Karassuk Gräber neben der Brücke über Jenissej.

Bidsha - Tagarsk Grabstätte an der Autostraße Abakan - Krasnojarsk.

Dshoij  - das Okunew Schreiben auf dem linken Ufer des Jenissej - Strom.

1964 - Kantegir-1 - das Okunew Schreiben auf dem Fels.

1965 - man öffnete spätpaläolithisch-neolithischer Halt am Tabat-Strom neben dem Dorf Ust-Kandyrla und neolithischer Halt an der Mündung des Kantegir - Strom.

Schalginowo - ausgegraben 8 spättagar Grabhügel.

1966  - Ausgrabungen der neolithischen Siedlung vor der Stadt Krasnojarsk.

Im Jahre 1968 wurden mittelalterliche Bestattungen IX-X Jahr. auf  dem Gebiet des essinskij Sowchoses erforscht.

1969 - Untersuchung der Höhlen im Schirinsskij Bezirk.

1971 - Kutenbuluk - 1 Grabhügel der frühen Bronze.

Domoshakowo - 2 Karassuk Grabhügel.

1974 - Ausgrabungen des spättagarsskij Grabhügels neben der Siedlung Zelinnyj.

Ausgrabungen 23 Grabhügel neben dem Dorf Askiss auf der Berieselungsanlage.

1975 - Ausgrabungen der Grabhügel neben dem Dorf Askiss.

1976 - Untersuchung der zerstörten Schreiben Izyh-Tas, Podkuninskaja.

1977 - Die Untersuchung wurde durchgeführt: Festlegung und Kopiatur der Schreiben: Sulekskoj, Podkamenskoj, Solenoosernoj, Podkunenskoj, Sosnowki.

1980 - Ausgrabungen Tagar Grabhügel auf der Baustelle der Geflügelfabrik «Chakassien».

1981 - Ausgrabungen Tagar Grabhügel neben der Siedlung Kalinino aus der Trasse der Rohrleitung des Heizwerkes.

1982 - Entdeckungen der archäologischen Denkmäler, die wegen Winderosion, Bauarbeiten, Wasserbecken zerstört wurden.

1983 - Ausgrabungen Tagar Grabhügel im Raum von Heizwerk, «Abakanwagonmasch»; man hat die Erkundung der Petroglyphen im Raum von Abasa - Ust-Tschul - Kasanowka - Son - Malyj Spirin durchgeführt.

1984 - Es wurde der Grabhügel im Raum vom Flughafen der Stadt Abakan untersucht. Ausgrabungen auf der Station Askiss.

1985 - Ausgrabungen auf der Station Askiss Afanassew Bestattung.

1986 - Untersuchung der Ufer des Krasnojarskoe Wasserbeckens durch den Marschweg Mohowo - Hochwasser - 27 Gruppen zerstörten archäologischen Denkmäler festgestellt.

1987-1989 - Es werden Sammeln auf der Abblasung in den Bezirken von Beja und Altaj.

1991 - Ausgrabungen von Tagar Grabhügel in der Siedlung Izyhskie Kopi.

1993-1996 - Ausgrabungen von archäologischen Denkmäler Andronow, Taschtyk, Karassuk Kultur neben dem Dorf  Mohow .

 

  • 3. Die ethnographische Untersuchungen

   Chakassien ist eine ethnische Region. Es ist wichtig, die ethnographischen Materialien zu sammeln.

   Am Ende der 1940-en Jahre organisierte das chakassische wissenschaftliche Forschungsinstitut für Sprache, Literatur und Geschichte die ethnographische Expedition zur Untersuchung der Probleme von Ethnogenese. Die Expedition bestand aus I.P.Karalkin, J.A.Schybaewa, N.G.Domoshakowa, A.N.Lipskij(Gebietsmuseum), L.W.Potapow (Institut für Ethnographie der Akademie der Wissenschaften die UdSSR). Im Ergebnis der Arbeit wurde die wissenschaftliche Beschreibung der gegenwärtigen Zustände der Kultur, der Lebensweise von Chakassen.  Man sammelte sehr reicher Material in der geistlichen und materiellen Kulturvvon Chakassen.

   In Chakassien  wurden  eigene gemeinsame ethnographische Expeditionen des chakassischen wissenschaftlichen Forschungsinstitutes für Sprache, Literatur und Geschichte. Die Führung der Expeditionen verwirklichte Kusma Michajlowitsch Patatschakow.  Die Expeditionen wurden in den Dörfern der Bezirke von Askiss und Taschtyp mit der Absicht der Untersuchungen von Wirtschaft, Kultur der chakassischen Familien (Sarashakow, Kitscheew, Burnakow, Albytschakow, Tjumerekow) durchgeführt. Im Ergebnis der Arbeit wurden  Monographien veröffentlicht. Die Museumsbesitze mehrten sich um 79 ethnographische Dinge.

   Im Jahre 2005-2007 wurden die ethnographischen Untersuchungen in Askissken Taschtypsken, U-Abakansken Bezirke gemeinsam mit dem Lehrstuhl der Archäologie und Ethnographie der chakassischen staatlichen Universität von N.F.Katanow fortgesetzt.  Ihr Ziel war die unversehrte Orte festzustellen und zu untersuchen.

Die Information über Ausstellungen.

Die Ausstellungtätigkeit des Museums:

Die altertümliche Kunst von Chakassien:

  In der Halle sind die altenisseesche Standbilder der Okunevkultur (Ende des 3. Jahrtausendens und Anfang des 2. Jahrtausendens vor unserer Zeitrechnung), die Zeichnungen an den  Standbildern,  Petroglyphen verschiedener Perioden, Kopien der Felsenzeichnungen vorgezeigt, die von dem Mitglied des Malervereins des Russlands  des W.F. Kapelkos gemalt wurden.

„Komm in unserer Zeit, Nachkomme"

   In der Ausstellung gibt es Artefakten der einzigartigen Geschichte von Chakassien:

   Goldkammer (VI-IV vor unserer Zeitrechnung), Fragmenten des hunnischen Palastes  des II. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung, Totenmasken der Tastykkultur,  Aufschwung des altchakassischen Staates, Anschluss von Chakassien an Russland, materielle und geistige Kultur von des chakassischen Volkes am Ende des 19-20 der Jahrhunderte. 

   Künstleratelier:  Das ist Verkaufsausstellung, wo die Arbeiten der Absolventen des Lehrstuhls in Kunstgewerbe der Chakassischen staatlichen Universität vorgezeigt sind. Das sind Keramik, Malerei, Souvenirs und Geschenke.

Adelsplatz

   Der Stolz des Chakassischen Heimatmuseums ist die Sammlung der antiquarischen Möbel,  Bilder, Skulpturen der XVI-XIX Jahrhunderte, die von den Peterburger Antiquitätensammler I. N. Karachakowa und G.I. Kosnachenko geschenkt wurden. 

   Die Sammlung beträgt 2000 Gegenstände. In der Sammlung gib es die Gegenstände für  Zimmerausstatung verschiedener Epochen, Skulpturen der westeuropäischen Meister, Malerei der russischen Maler wie I. E. Repin und W. Surikov.

                         Kontaktinformation

        Die staatliche Institution von  Kultur der Republik Chakassien.

     «Das chakassische nationale Heimatmuseum von L.R.Kyslassow»

Die Adresse: 655017, die Republik Chakassien, die Stadt Abakan, Puschkinstraße, 96, Abholfachnummer 26.

E-Mail: HNKM@yandex.ru

Fax: (3902)22-38-30

Autobushaltestelle: Bahnhof

Telefone:

(3902) 22-38-30 Der Museumsleiter - Feoktistowa Tatjana Nikolaewna.

(3902) 22-57-21 Der Stellvertreter des Leiters - Taschtandinow Igor Iwanowitsch.

(3902) 22-57-21 Buchhaltung - Rogowa Olga Grigorewna.

                            Bearbeiter - Achpaschewa Maria Olegowna.

(3902) 22-26-06 Kasse (Garderobe).

(3902) 22-65-51 Kulturbildungsabteilung - Borissowa Olga Ewgenjewna.

(3902) 22-56-20 Fondswissenschaftliche Abteilung - Burnakow Artas Alexeewitsch.

  

Das Chakassische Heimatmuseum von L. R. Kyslassow.

   Im Jahre 2006 feierte das Chakassische Heimatmuseum von L. R. Kyslassow seine 75.Jahre. Für den Menschen ist es schon viel, aber nichts für das Museum. Es ist die Zeit der Aufschwung für das Museum. Unser Museum überlebte schon viel: Wandern von einem Gebäude in das Andere und den Einzug, wie es dann früher versichert war, in das Gebäude, das für Feinkostgeschäft vorherbestimmt war, die Eröffnung neuer Expositionen und ihre  Demontage, Gesamterhöhung der Fonds und die Zeiten des Stillstandes. Hier arbeiteten viele  großen Persönlichkeiten. Im Museum arbeiteten solche Wissenschaftler wie P.I. Karalkin, A.N. Lipskij, E.A. Sewastjanowa, W.F. Burow, W.J. Butanaew, A.I. Poseljanin. Die russischen Wissenschaftler  wie L.R. Kyslassow, D.G. Sawinow, J. I. Suntschugaschew, N. U. Kusmin, M.L Podolskij, E.D. Pauls, A.I. Gotlib, W. S. Subkow übergaben in Fonds des Museums die während der archäologischen Arbeiten erhaltenden Sammlungen. 

   In der Mitgliedschaft gib es die Traditionen, die auf gegenseitiges Verständnis, Freundschaft,  Vertrauen zueinander gestützt sind. Das Museum wie eine reife Persönlichkeit sieht  mit dem Optimismus in die Zukunft.  Zurzeit gibt es viele junge talentvolle  Mitarbeiter, die von den alten Mitarbeitern die Erfahrung übernehmen und neue Ideen vorschlagen. Das Museum steht vor der Aufgabe das neue museumsbedingte Gebäude zu bauen.